Gendergleichheit

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Gleiche Rechte, gleiche Pflichten, gleiche Chancen, gleiche Macht für alle Menschen.

Wenn die Welt ein Dorf wäre, in dem 100 Kinder leben….

…. dann gibt es dort 50 Jungen und 50 Mädchen.

Alle gehen zur Schule außer:

Ein Mädchen darf nicht zur Schule gehen.
Es muß zu Hause bleiben und um zu kochen, zu putzen und sich um die Geschwister zu kümmern.

Ein Junge und ein anderes Mädchen sind sehr arm und leben viel zu weit weg von der Schule.

Wenn die Frauen und Männer in im Weltendorf arbeiten, dann verdienen die Männer 100€.

Aber die Frauen verdienen nur 80 Euro für dieselbe Tätigkeit obwohl sie immer eine Stunde länger arbeiten als die Männer.

Die Männer im Dorf sind doppelt so reich wie die Frauen. 

80 Frauen kümmern sich alleine um die Kinder und den Haushalt, 20 Männer helfen ihren Frauen dabei.

Sozialisation

Wir alle leben mit anderen Menschen in einer Gemeinschaft.

Um in dieser Gemeinschaft aber gut zurechtzukommen, müssen wir bestimmte Verhaltensweisen lernen und üben.

Das passiert von klein an, erst in der Familie, dann im Kindergarten und der Schule.

Durch dieses Lernen und Üben passen wir uns an die gesellschaftlichen Regeln an, das nennt sich Sozialisation.

Manchmal ist die Sozialisation auch hinderlich.

Wir können Ideen im Kopf haben, wie etwas sein muß, ohne zu wissen wo diese Ideen herkommen.

Trotzdem denken wir das sie richtig sind.

Geschichte der Frauenrechte in Deutschland

Dass Frauen in Deutschland die gleichen Rechte haben wie Männer, finden wir normal.

Mädchen besuchen ebenso die Schule wie Jungen.

Frauen können studieren oder eine Karriere anstreben.

Doch das war nicht immer so.
Die Frauen mussten sich die Gleichberechtigung erkämpfen.

Memory Spiel

Ausmalbild

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Manche Leute glauben, ein Junge oder Mann muss immer stark, mutig und cool sein – und darf keine Gefühle zeigen. Aber das stimmt nicht.

Alle Menschen haben Gefühle und dürfen traurig, ängstlich oder fröhlich sein.

Schon in der Schule erleben viele Jungen mehr Gewalt und werden oft als aggressiv behandelt, obwohl sie das gar nicht sind.

Männer sollen kämpfen, hart sein und sogar in den Krieg ziehen – dabei wollen viele einfach nur in Ruhe leben.

 

Manche denken, Männer sollten sich nicht um Babys kümmern, dabei ist es wichtig, wenn Väter wickeln, trösten oder spielen. Aber in vielen Männertoiletten gibt es nicht mal einen Wickeltisch.

Diese Ideen, was Männer sein sollten und was nicht machen Druck und sind unfair.

Richtig ist: Jeder darf so sein, wie er ist. Gefühle zeigen ist mutig. Und alle sollen freundlich und gerecht miteinander umgehen – egal ob Junge, Mädchen oder etwas dazwischen.

Wenn die Welt ein Dorf mit 100 Menschen wäre…

Dann hätten etwa 7 Menschen eine LGBTQ-Identität – sie sind zum Beispiel lesbisch, schwul, bi, trans oder queer.

Einige dürften nicht heiraten, obwohl sie jemanden lieben.

Manche müssten sich verstecken, weil sie Angst haben, ausgeschlossen oder sogar verletzt zu werden.

Manche bekämen weniger medizinische Hilfe, weil ihre Identität nicht verstanden oder nicht respektiert wird.

In einigen Häusern im Dorf dürften sie nicht wohnen, weil die Vermieter sie ablehnen.

Sie würden in der Schule oder bei der Arbeit ausgelacht, gemobbt oder nicht ernst genommen.

Trans Menschen dürften oft nicht ihren richtigen Namen oder ihr Geschlecht eintragen lassen.

Viele fühlen sich einsam oder traurig, weil sie nicht so leben dürfen, wie sie wirklich sind.

Challenge

Was weißt du über Geschlechtergleichheit?

Dieses Lernfeld wurde erstellt von

Hallo, ich bin Sonja.

als Mitbegründerin des Vereins Global New Generation Berlin setzte ich mich seit vielen Jahren für die Anerkennung aller Menschen in unserer Gesellschaft ein.
Besonders am Herzen liegen mir dabei die Kinder, denn auch meine (Enkel-) Kinder leben in Deutschland.
Ich konzipiere transkulturelle Projekte und führe sie in diversen Teams durch.
Diskriminierungssensible Bildung finde ich sehr wichtig. Aus diesem Grund biete ich Ant-Diskriminierungs- und Diversity Trainings für Bildungseinrichtungen an.
Da ich Künstlerin bin, nutze ich Kunst gerne als Werkzeug, um heranwachsende Menschen in der Entfaltung, in ihrer Identitätsfindung zu unterstützen.

Bei der inhaltlichen Erstellung hat mich unsere Praktikanin Yvana unterstützt.

Förderung

Das Lernfeld wurde gefördert durch den Fonds Soziokultur und aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.

Für die Inhalte der Publikationen ist allein die bezuschusste Institution verantwortlich.

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