Den Regen rufen

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Mit den Bäumen Regen rufen

Im Kapitel „natürlicher Wasserkreislauf“ habt ihr gelernt, dass Bäume mit ihren Wurzeln Wasser anziehen und durch die Blätter ausschwitzen (transpirieren).

Damit verändern sie die Luftfeuchtigkeit in der Umgebung und den Regen an.

Viele Menschen auf allen Kontinenten pflanzen genau deshalb Bäume.

Wangari Mathai, die Mutter der Bäume

Ein berühmtes Beispiel ist „The Green Belt Movement“. Diese Bewegung wurde von Prof. Dr. Wangari Maathai in Kenya gegründet. Eine Biologin, die erkannt hat, wie wichtig das Bäumepflanzen ist.

Wenn wir Bäume pflanzen, pflanzen wir Samen des Friedens und der Hoffnung.

Professorin Doktor Wangari Mathai

Frau Prof. Dr. Wangari Mathai war die erste Frau in Kenya mit einem Doktortitel.

Wenn Du mehr über ihre Geschichte erfahren möchtest, klicke auf den Button.

Quiz

Wasser pflanzen

In Brandenburg ist es sehr trocken und sandig. Das kommt von den riesigen Feldern, auf denen nur eine Sorte angebaut wird (z.B. nur Mais) und heißt Monokultur.

Monokultur gibt es auch bei Wäldern. So bestehen die Wälder in Brandenburg vor allem aus Kiefernwälder bzw. Plantagen. Kiefern haben ein Problem- sie verbrauchen viel Wasser, auch im Winter. Zur Zeit vertrocknen die Wälder. Die Gefahr für Waldbrände ist somit extrem hoch. Sie schmeißen kein Laub ab, um Humus zu bilden, der viel Wasser speichern kann, deswegen versauert der Boden.

Kiefern haben aber auch Vorteile, aber nur für die Geschäfte der Menschen_ sie wachsen sehr schnell und sehr gerade. Sie lassen sich gut verarbeiten, z.B. Bauholz oder für Möbel

Warum haben wir so viele Kiefernwälder?
Fridrich der Große (1712-1786), ein preußischer König, musste das sehr arme und kaum bewohnte Brandenburg fördern. Er ließ Sümpfe trockenlegen um Felder zu schaffen und Siedlungen zu bauen. Viele Wälder wurden im Mittelalter gerodet und Holz war knapp. Deshalb forstete er mit Kiefern auf, um Bau- und Brennholz zu haben. Er befahl, dass die Bäuer*innen Kartoffeln anbauten, gegen Hunger. Er ließ Flüsse begradigen und Deiche bauen.

Inspiriert von Wangari Mathai wollten die Kinder und Jugendlichen vom Verein Global New Generation Berlin Bäume in Brandenburg pflanzen.

Brandenburg aufholzen

Sie zogen Bäumchen zu hause auf
und brachten sie in den Wald nach Brandenburg.

Brandenburg aufholzen

Zusammen mit den Brandenburgerinnen und den Brandenburgern pflanzten sie die Bäumchen ein. 

Brandenburg aufholzen

Um die kleinen Bäumchen legten sie Mulch und kleine Äste. Damit die Rehe die Rinde nicht abknabberten. 

 

Zum Schluß haben sie für ihre Zöglinge gesungen.
Jedes Jahr im Sommer kommen sie wieder und besuchen die Bämchen und sichern sie weiter mit kleinen Ästchen. 

 

Quiz

Experiment

Pflanz doch einmal einen Baum
Finde den Samen

Sammle im Herbst einen Baumsamen, z.B. eine Eichel oder eine Kastanie.

Lass den Samen keimen

Hierzu legst du deinen Baumsamen in die Erde und hälst sie feucht. Nach einer Weile beginnt der Baumsamen zu keimen.

Pflanze Deinen Baum

Im Frühjahr kannst du dein Bäumchen auspflanzen. Ganz wichtig- verletze nicht die Wurzel!  Suche dir dafür eine Stelle aus, die besonders geschützt ist und nicht gemäht wird. 

Sorge für Deinen Baum

Besuche nun dein Baby regelmäßig. Wenn es lange nicht regnet, schenke ihm ab und zu Wasser (nicht zu viel, damit  du es nicht verwöhnst, schließlich soll dein Baum alleine groß werden, oder?

Die Referentin

Christina Gierth
Hallo, ich bin Tina. Seit vielen Jahren begleite ich Global New Generation Berlin e.V., als Mutter aber auch als Referentin.
Viele Jahre wohnte ich mit meiner Familie in Berlin. Dann sind wir in ein kleines brandenburger Dorf mit nur 17 Häusern und 3 Storchennestern gezogen.
Ich habe Bibliothekswissenschaft und Zentralasienstudien studiert. Zur Zeit arbeite als Referentin für globales Lernen und nachhaltige Entwicklung u.a. für das Schulprogramm Bildung trifft Entwicklung Berlin- Brandenburg. Ich biete Workshops rund um die SDG´s, Nachhaltigkeit, Klimawandel und Kolonialismus für Kinder und Erwachsene an. Damit ich in meinen Workshop auch praktische Lösungen anbieten kann, studiere ich Permakultur. Mit anderen Menschen gründete ich in Wittenberge (NW-Brandenburg) 2021 einen Verein und zusammen betreiben einen Permakultur- Gemeinschaftsgarten, den wir als Garten und Bildungsort für alle öffnen.
Ich arbeite sehr gerne als Referentin, da ich Themen wie soziales Miteinander, Umweltschutz, Gemeinwohlökonomie und globale Gerechtigkeit miteinander verbinden und weitergeben kann.

 

Förderung

Wir danken für die freundliche Unterstützung.
Für die Inhalte der Publikationen ist allein die bezuschusste Institution verantwortlich.

Feedback

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Vielen Dank für Euer Feedback!

Quellen

https://chrismon.evangelisch.de/artikel/2019/45070/kenia-wangari-maathai-und-die-baeume

http://www.greenbeltmovement.org/

https://www.lingonetz.de/wp-content/uploads/2022/01/2021-01-Lingo-Global-Leben-unter-Wasser.pdf

Für die Seite wurden Grafiken von Canva.com genutzt.

Für die Seite wurden Grafiken von Sonja Prinz erstellt.

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